Ruhige Klausuren für die Oberstufe
Schulkonferenz beendet Versuchsphase für neues Pausenmodell
Schon fast vergessen ist die Zeit, als vor den Türen der Schule ein riesiges Gedränge am Ende der Pause herrschte. Alles schob, alles drückte und wollte wieder in das Schulgebäude. Die Lehrer im Eingangsbereich waren regelmäßig dem Nervenzusammenbruch nahe, wenn sie entscheiden mussten, ob der Schüler vor ihnen aus der Oberstufe war oder noch in die Mittelstufe gehörte. Nachdem die Schulkonferenz am vergangenen Montag nahezu einstimmig die Versuchsphase für das Pausenmodell, wonach alle Schüler im Gebäude bleiben dürfen, beendet hat, kann dieses Szenario wieder Alltag werden. Nach den Weihnachtsferien tritt wieder die alte Ordnung in Kraft, nach der die Sekundarstufe I in der Pause auf den Schulhof muss.
Der Stress der Lehrer im Eingangsbereich, so befand die Schulkonferenz, hätte sich nur verlagert auf die oberen Etagen, wo die Lehrer nun zwischen den einzelnen Klassen einer Stufe unterscheiden müssen, wenn dort eine Klasse nicht mehr im Gebäude bleiben darf. Der Stress kann also nicht als Argument für das Verbleiben im Schulgebäude gewertet werden. Ausschlaggebend war jedoch, dass die Oberstufe während ihrer Klausuren nicht länger von der Lautstärke in den Pausen gestört werden soll.
Die nun getroffene Entscheidung mag nicht überall auf Zustimmung stoßen, ist aber ein notwendiger Schritt, um ein gutes Miteinander an unserer Schule zu gewährleisten.

Am Montag wollen wir die Schule in eine schwarz-gelbe Zone verwandeln. Darum kommt alle in schwarz-gelben Klamotten. Bringt Schals und Fahnen, schmückt die Schule und feiert so noch einmal die Deutsche Meisterschaft 2011. In der 1. großen Pause haben wir noch eine Aktion auf dem Schulhof geplant.
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Das ist die Auszeichnung, die die SV für unsere Schule erhalten möchte. Für diesen Zweck wurden alle Schüler am Montag den 21.2. und Donnerstag den 24.2.2011 über das Projekt informiert. Am Ende hatte jeder Schüler die Möglichkeit auf einer Liste für das Projekt zu unterschreiben. Um „Schule ohne Rassismus“ zu werden muss man unter anderem die Unterschrift von 75% der Mitglieder der Schulegemeinschaft (also Schüler, Lehrer und auch Hausmeister) erhalten. Diese Hürde war für uns Klacks. Nach ersten Auszählungen dürften ca. 95% aller Mitglieder unterschrieben haben. Damit verpflichtet sich die Schule, jedes Jahr Projekte gegen Rassismus durch zu führen. Zudem stellt dies ein erstes deutliches Zeichen gegen Rassismus dar.
